Nordhorn Hesepe 24.10.2016, von NOZ Felix Reis

THW übt den Ernstfall in Nordhorn-Hesepe

„In den frühen Morgenstunden des Samstagmorgens startet am Flugplatz Klausheide das historische Flugzeug Junkers JU 52 mit 16 Passagieren zu einem Rundflug über die Grafschaft Bentheim. Aus noch ungeklärter Ursache kollidiert die JU 52 mit einem Transportflugzeug Douglas DC-3 in einer Höhe von 5000 Metern über dem Stadtgebiet von Nordhorn. Beide Flugzeuge stürzen ab. Im gesamten Absturzgebiet sind zahlreiche Gebäude teilzerstört, die Infrastruktur ist zusammengebrochen und es kam zu einer Vielzahl betroffener Menschen“.

Soweit die angenommene Lage einer Großübung, die am Samstag über 200 Helfer des Technischen Hilfswerkes (THW), Geschäftsstelle Lingen, auf den Plan riefen. Einheiten der Ortsverbände Bad Essen, Cloppenburg, Lingen, Lohne, Melle, Meppen, Nordhorn, Osnabrück, Papenburg und Quakenbrück erhielten den Auftrag, im „Einsatzgebiet“ auf dem Übungsgelände des THW Nordhorn in Hesepe die verschiedensten Einsatzszenarien abzuarbeiten.Den Einheiten des Geschäftsbereichs Lingen wurde der Einsatzabschnitt Hesepe zugeteilt, den sie eigenständig und autark abzuarbeiten hatten. Die Fachgruppe Führung/Kommunikation setzte die einzelnen technischen Züge im Zweischichtensystem ein. Die sehr realistisch dargestellten Einsatzobjekte stellten an die Helfer große Anforderungen. Erschwert wurde die Arbeit durch „Verletzte“, die von Mitgliedern der Schminkgruppe der DLRG Lingen mit den verschiedensten Verletzungen präpariert waren und lauthals um Hilfe riefen. An erster Stelle stand natürlich die Menschenrettung.



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