06.09.2017, von Gerrit Meß

Ausbildung „Retten aus Höhen und Tiefen“

An den zurückliegenden Dienstabenden stand für die Bergungsgruppen das Ausbildungsthema „Retten aus Höhen und Tiefen“ auf dem Programm.

Zunächst wurde an einem Dienstabend aus dem, im Ortsverband vorgehaltenem, Einsatz-Gerüstsystem - Satz 1-4 ein 8m hoher Übungsturm mit Ausleger errichtet.

An den darauffolgenden Diensten erfolgte die Ausbildung aller Helfer am Auf- und Abseilgerät (Rollgliss). Der beim THW vorgehaltene Rollgliss ist zum Auf- und Abseilen von Personen zugelassen. Die max. Abseillänge liegt bei 30m und die max. zul. Personenlast bei 150kg. Ausgebildet wurde sowohl das Abseilen von Helfern als auch das Auf- und Abseilen von verletzten Personen. Zum Abseilen von Helfern wird ein Auffanggurt verwendet. Zur Rettung von verletzten kann in den Rollgliss ein Rettungssitzgurt, oder ein Schleifkorb eingehängt bzw. verwendet werden. Als zweite Sicherung (Redundanz) wurde ein zusätzliches Sicherungsseil mit Laufkatze und Bandfalldämpfer verwendet.

Des Weiteren wurde die sog. Rettungsmethode der „Seilbahn“ ausgebildet.

Die Seilbahn besteht aus einem Tragseil und zwei Verankerungen. In Verbindung mit dem Schleifkorb, inkl. Laufkatze, kann die Seilbahn eingesetzt werden zum:

 

• Ablassen/Hochziehen von Personen aus Höhen/Tiefen

• Überwinden von Hindernissen (Schluchten, Trümmergelände, Wasserläufe etc.)

• Geräte- und Materialtransport

 

Als Tragseil wird das Greifzugseil verwendet.

 

Weitere Rettungsmethoden aus Höhen und Tiefen, welche beim THW ausgebildet werden, sind z.B. die „Schiefe Ebene“ und der „Leiterhebel“.


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